Vier Herausforderungen, mit denen Menschen in Kriegsgebieten leben müssen

Die Mehrheit der Bevölkerung heutzutage besteht aus jungen Menschen zwischen 14 und 24 Jahren. Ca. 89% dieser Menschen leben in weniger entwickelten Ländern. Sogar in Industrienationen sind ca. 60% junger Menschen arbeitslos oder nicht in Ausbildung. Millionen von Menschen kämpfen um ihr Überleben. 

Konflikte und Kriege machen die Lebensumstände sogar noch schwieriger. In Afrika und anderen Regionen gibt es viele Konflikte. Während diesen schwierigen Zeiten suchen viele Menschen Unterschlupf in anderen Ländern. Menschen müssen ihre Heimat hinter sich lassen. Menschen in Kriegsgebieten müssen mit unterschiedlichen Herausforderungen kämpfen. 

  1. In diesen Regionen gibt es viele junge Soldaten zwischen 10 und 24 Jahren. Ihre Leben stehen während des Kriegs auf dem Spiel. Junge Menschen leben in ständiger Gewalt. Diese jungen Menschen werden drogenabhängig um ihrem physischen und psychischen Schmerz zu entkommen.
  2. Frauen und Mädchen werden während des Kriegs vergewaltigt. Ausnutzung und Menschenhandel zu sexuellen Zwecken leben auf. Viele von ihnen leiden an Krankheiten wie HIV und erhalten wenig bis gar keine medizinische Hilfe um mit ihren Problemen zu helfen.
  3. Menschen erleiden Traumata, welche zu permanenten psychischen Schäden führen können. Kinder werden mit Waffen und Bomben ausgesetzt. Die Geräusche von Schüssen und Explosionen können zu einem Trauma führen.
  4. Kinder leiden an zu wenig Schulbildung. Außerdem verfügen sie über unzureichende Nahrung und medizinischer Versorgung. Ihre Gesundheit nimmt ab und sie werden leicht krank. Es gibt nicht genug medizinische Einrichtungen um sich um sie zu kümmern.

Verschiedene Hilfsorganisationen kümmern sich darum, das Leben dieser Menschen zu verbessern. Es braucht viel Zeit, Einsatz und Geld um Nahrung, Unterkunft und anderes zur Verfügung zu stellen. Freiwillige aus aller Welt arbeiten zusammen um sicherzustellen, dass diese Menschen ihre Grundrechte bekommen. 

Kinder sind am stärksten betroffen. Ihnen sollte richtige Ausbildung und ein Wegweiser geboten werden, um ein gutes Leben zu führen. Viele Menschen suchen Schutz in anderen Ländern während dieser schwierigen Zeit. Die Vereinten Nationen arbeiten stets daran, Konflikte zu lösen und den Frieden in Kriegsgebieten wiederherzustellen. 

Vier Dinge, die Sie über die Rohingya Krise wissen sollten

Die Ursache der Rohingya Krise liegt bereits viele Jahre zurück. Die Regierung in Burma sieht die Rohingya als Flüchtlinge aus Bangladesch, die während des Krieges nach Burma kamen. In Wahrheit hat dieses Volk jedoch schon seit Jahrhunderten in Burma gelebt. 

Im August letzten Jahres kamen ca. 655.000 Rohingya über die Grenze nach Bangladesch. Sie flohen um ihr Leben zu schützen. Hier sind einige Informationen, die Sie über die Rohingya Krise wissen sollten. 

  1. Die Regierung in Myanmar sieht die Rohingya als illegale Einwanderer, die aus Bangladesch kamen. In Wirklichkeit sind die Rohingya jedoch eine ethnische Gruppe, die über ihre eigene Kultur und Sprache verfügt. Sie sind bereits seit jeher Opfer von Diskriminierung.
  2. Die Ausschreitungen begannen, als die Arakan Rohingya Salvation Army (ARSA), eine Rebellengruppe, Grenzpolizeiposten angriff und einige Polizisten dabei ums Leben kamen. Die Gruppe verlangt einen eigenen autonomen muslimischen Staat. Als Antwort auf diesen Angriff begann das Militär eine „Aufräumoperation“, während der viele Menschen ums Leben kamen, Frauen vergewaltigt wurden und ganze Dörfer verbrannt wurden.
  3. Da die Rohingya Muslime sind und ein Großteil der Menschen in Burma Buddhisten sind, gibt es auch auf religiöser Ebene Ungereimtheiten. Die buddhistischen Mönche möchte keine Minderheiten oder Menschen die anderen Religionen folgen in Burma. Es gibt sogar Verbote gegen Hochzeiten zwischen unterschiedlichen Religionen.
  4. Die Region Arakan war die Heimat der Rohingya. Das Militär aus Burma begann das Land für sich zu beanspruchen. Sie nutzten das Land für Profit und kontrollierten die natürlichen Rohstoffe der Region, wie zum Beispiel Wasserquellen, natürliche Gase, Agrikultur, usw. Außerdem laden sie internationale Firmen dazu ein, in diese Region zu investieren.

Die Rohingya Krise ist noch lange nicht gelöst. Die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen arbeiten daran, die Grundrechte der Rohingya zu sichern. Mehr internationale Zusammenarbeit ist vonnöten um die Rohingya Krise zu lösen und die Leben von Millionen von Menschen zu retten. 

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Bildquelle: six-six.com

Drei Arten auf die die Vereinten Nationen Menschenleben schützt

Die Vereinten Nationen (United Nations, UN) arbeiten schon seit vielen Jahren daran, unsere Leben zu verbessern. Sie wurden nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1945 gegründet und möchten seitdem die Welt zu einem besseren Ort für jedermann machen. Es gibt viele verschiedene Arten, wie die Vereinten Nationen das Leben der Menschen verbessert. 

Friedenswahrung 

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Wenn sich ein Land im Krieg befindet, kann die UN dabei helfen den Konflikt zu beenden und den Frieden zu erhalten. Die UN setzt ihre eigenen Polizei- und Armeekräfte für den Friedenserhalt ein. Repräsentanten der UN arbeiten in diesen Ländern und helfen dabei, schwierige Situationen zu bewältigen. Sie tun ihr bestes sicherzustellen, dass die Menschen in Frieden leben können. 

Schutz der Menschenrechte 

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Schutz der Menschenrechte ist eines der Hauptziele der UN. In vielen Teilen der Welt sind die grundlegenden Menschenrechte nicht gesichert. Die UN tut stets ihr bestes um die Grundrechte des Menschen zu schützen und setzt dabei Rechtskräfte ein. Sie setzen sich dafür ein, dass die Menschenrechte auch in schwierigen Situationen gewahrt bleiben.  

Menschen in Not Hilfe bringen 

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Bei verschiedenen Krisen unterschiedlicher Natur, zB. politisch, Umweltkatastrophen etc., bietet die UN Hilfe für die Menschen in diesen Krisengebieten. Ein Land welches sich im Krieg befindet benötigt Hilfe dabei wieder aufzubauen, was durch den Krieg zerstört wurde. Menschen benötigen Dinge wie Unterkunft, Essen oder Sicherheit. Die UN hilft dabei, diese Leute wieder auf ihre eigenen Beine zu helfen und ihr gesundes Leben weiterleben zu können. 

Die UN hat sich seit jeher dafür eingesetzt, die Menschenrechte auch in schwierigen Bedingungen zu verteidigen. Sie hilft den Menschen dabei, aus unschönen Situationen herauszukommen und wieder ein normales Leben aufzunehmen. Also können wir auch in der Zukunft große Unterstützung von der UN erwarten, wenn es um Krisensituationen geht.