Vier Dinge, die Sie über die Rohingya Krise wissen sollten

Die Ursache der Rohingya Krise liegt bereits viele Jahre zurück. Die Regierung in Burma sieht die Rohingya als Flüchtlinge aus Bangladesch, die während des Krieges nach Burma kamen. In Wahrheit hat dieses Volk jedoch schon seit Jahrhunderten in Burma gelebt. 

Im August letzten Jahres kamen ca. 655.000 Rohingya über die Grenze nach Bangladesch. Sie flohen um ihr Leben zu schützen. Hier sind einige Informationen, die Sie über die Rohingya Krise wissen sollten. 

  1. Die Regierung in Myanmar sieht die Rohingya als illegale Einwanderer, die aus Bangladesch kamen. In Wirklichkeit sind die Rohingya jedoch eine ethnische Gruppe, die über ihre eigene Kultur und Sprache verfügt. Sie sind bereits seit jeher Opfer von Diskriminierung.
  2. Die Ausschreitungen begannen, als die Arakan Rohingya Salvation Army (ARSA), eine Rebellengruppe, Grenzpolizeiposten angriff und einige Polizisten dabei ums Leben kamen. Die Gruppe verlangt einen eigenen autonomen muslimischen Staat. Als Antwort auf diesen Angriff begann das Militär eine „Aufräumoperation“, während der viele Menschen ums Leben kamen, Frauen vergewaltigt wurden und ganze Dörfer verbrannt wurden.
  3. Da die Rohingya Muslime sind und ein Großteil der Menschen in Burma Buddhisten sind, gibt es auch auf religiöser Ebene Ungereimtheiten. Die buddhistischen Mönche möchte keine Minderheiten oder Menschen die anderen Religionen folgen in Burma. Es gibt sogar Verbote gegen Hochzeiten zwischen unterschiedlichen Religionen.
  4. Die Region Arakan war die Heimat der Rohingya. Das Militär aus Burma begann das Land für sich zu beanspruchen. Sie nutzten das Land für Profit und kontrollierten die natürlichen Rohstoffe der Region, wie zum Beispiel Wasserquellen, natürliche Gase, Agrikultur, usw. Außerdem laden sie internationale Firmen dazu ein, in diese Region zu investieren.

Die Rohingya Krise ist noch lange nicht gelöst. Die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen arbeiten daran, die Grundrechte der Rohingya zu sichern. Mehr internationale Zusammenarbeit ist vonnöten um die Rohingya Krise zu lösen und die Leben von Millionen von Menschen zu retten. 

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Bildquelle: six-six.com